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Heinrich-Roller-Straße 16b 10405 Berlin

Im Felsenbett

"Bauen am Hang" gehört zu den schönsten Herausforderungen eines Architekten. Doch anders als beim "Klassiker" ließ sich das Grundstück nur von der Hangseite erschließen. Diese eröffnet zugleich einen spektakulären Ausblick auf eine weite Landschaft. An der höher gelegenen Rückseite reicht dichter Wald auf felsigem Grund an den Bauplatz. Bauvorschriften aus den 1960er Jahren begrenzten zudem die Bebaubarkeit auf ein Vollgeschoss.Durch ein abgewinkeltes Gebäude mit einem zurückgesetzten sogenannten "Staffelgeschoss" ist es einerseits gelungen, trotz der exponierten Hanglage einen privaten Außenraum zu schaffen und andererseits alle Räume auf die Landschaft auszurichten. Im Schutze des Hauses liegt die Terrasse, die zugleich als Entree dient. Großzügige Verglasung verbindet den Außenraum mit dem offenen Innenraum. Ebenfalls im "Herzen" des Hauses führt die als Raumskulptur inszenierte Treppe in das Obergeschoss. Dort sind neben den Schlafräumen das Bade- und Arbeitszimmer untergebracht. Auf der großzügigen Dachterrasse wird die unmittelbare Nähe zum Wald ebenso spürbar wie die Weite der hangseitigen Landschaft. Durch konsequentes modernes Gestalten bis ins Detail und das Begrenzen auf natürliche Farben und Materialien entstand ein spannungsreiches Wohnhaus, das gleichwohl mit der benachbarten Bebauung aus den 1960er Jahren harmoniert.

 

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